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Kloster Panormitis

Quer über die Insel zum Kloster Panormitis - mit einem Mietfahrzeug oder zu Fuß kann man einen hin und zurück etwa 30 km langen Ausflug zu einem der größten und berühmtesten Klöster der Ägäis unternehmen, dem Kloster Panormitis. Manche Ausflugsschiffe aus Rhodos laufen das Kloster auf ihrem Weg ins Städtchen an. Wer sehr früh morgens nach Panormitis aufbricht, kann also eventuell mit einem Ausflugsschiff nach Gialos zurückkehren.


Kloster Panormitis

Von Ano Symi aus schraubt sich eine Straße in vielen Kurven ständig bergan. Gleich hinter der Passhöhe überrascht Symis Binnenland zum ersten Mal mit üppigem Grün. In einem kleinen Hochtal wachsen Oliven. Wenig später liegt rechts die Kapelle der Panagia Strateri mit einem stattlichen Festplatz, Pilgerzimmern und einem grandiosen Blick in das bewaldete Tal der Nanou Bay. Die lange Strandsichel dort unten laufen Badeboote von Gialos aus an. Etwa 800 m weiter leuchtet rechts, ca.30 m von der Straßeentfernt, die kleine, ständig geöffnete Kirche Agia Marina blendend weiß aus einem Kiefernwäldchen. Tritt man durch die extrem niedrige Tür, wird man von einigen schönen Fresken überrascht. Die in der Apsis, wie üblich sechs Kirchenväter unter der Darstellung Christi, stammen aus dem 15. Jh., die im Tonnengewölbe aus dem 18. Jh. Dort ist die Darstellung der Geburt Jesu ganz außergewöhnlich: Maria stillt ihr Kind!

Bald darauf erheben sich rechts der Straße die wehrhaften Mauern des Klosters Metamorfosis tou Sotirou. Der Klosterhof wurde 1727 mit einem schwarz-weißen Kieselsteinmosaik ausgelegt. Aus dem 18. Jh. stammen auch die Fresken in der Klosterkirche, die Szenen aus dem Neuen Testament darstellen. Dem Kloster gegenüber liegt auf der anderen Straßenseite eine kleine, mit Wald und etwa 1000 Weinstöcken bestandene Hochebene. Ein Wegweiser führt auf einen Pfad durch den Kiefernwald, der nach etwa 7 Minuten eine archäologische Stätte ganz besonderer Art erreicht: Auf gewachsenem Fels sind hier Dutzende von Weinpressen zu sehen, die zwischen dem 10. und 17. Jh. intensiv genutzt wurden. Zahlreiche Scherben mittelalterlicher Tongefäße liegen herum, Zikaden zirpen, Hühner gackern, Viehglocken läuten, die Kiefern duften – hier ist Symi traumhaft schön!

Gleich hinter der ersten Kurve hinter dem Kloster Metamorfosis tou Sotirou erblickt man tief unten die Bucht von Panormitis mit dem gleichnamigen Kloster direkt am Meer. Es gleicht fast einem Miniatur-Städtchen; Zum Kloster gehören außer dem Zellentrakt und der Kirche auch ein eigener Schiffsanleger, eine Taverne, ein Mini-Markt – und über 500 Betten für Pilger. Wann das dem Erzengel Michael geweihte Kloster gegründet wurde ist unbekannt. Die jetzige Kirche wurde 1783 erbaut, der Glockenturm erst 1905.


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Gemütliche Taverne in Hafen von Gialos, dem Hauptort von Symi.


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